Mindestflurkonzeption und Biotopvernetzung

Die Offenhaltung einer Mindestflur, d.h. der von Wald freizuhaltenden Flächen, ist Anliegen nahezu aller Mitgliedsgemeinden im Mittleren Schwarzwald. Eine Möglichkeit zur finanziellen Förderung der Pflege von landwirtschaftlich eher unrentablen Flächen besteht über die Landschaftspflegerichtlinie des Landes Baden-Württemberg – wenn eine Mindestflurkonzeption (MFK) oder eine Biotopvernetzungskonzeption auf dem Gemeindegebiet vorliegt. Sie muss von der Unteren Landwirtschaftsbehörde genehmigt worden sein, um als „Förderkulisse“ gültig zu sein.

Der LEV unterstützt Mitgliedsgemeinden, die keine Mindestflur- oder Biotopvernetzungskonzeption haben und Interesse an der Aufstellung eines solchen Planungsinstrumentes haben. Der LEV hilft bei der Ausschreibung mit dem Entwurf einer Musterausschreibung und begleitet das Verfahren. Die Erstellung einer MFK ist zu 50 % über die Landschaftspflegerichtlinie (LPR E) förderfähig. In den Mitgliedsgemeinden Hornberg, Obewolfach und Zell am Harmersbach erarbeiten Verwaltung und Bevölkerung, unterstützt durch Planungsbüros, zur Zeit gemeisam ihre Mindestflurkonzepte.

Flächen, die in der Mindestflurkonzeption enthalten sind, erfüllen nicht nur die Voraussetzung für die Förderung ihrer Pflege  nach der Landschaftspflegerichtlinie. Die Mindestflurkonzeption gilt auch als Förderkulisse bei Investitionen wie z.B. in Weidezäune (siehe Weidezaunförderung).

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Dr. Regina Ostermann, Tel.: 0781 805 7312, regina.ostermann@lev-ortenaukreis.de.